LED Außenbeleuchtung
Individuelle Lichtlösungen mit nachhaltiger Wertbeständigkeit
Mehr als 3.550 hochwertige LED Markenartikel mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis – Das gesamte Produktsortiment von ISOLED® wird für den nachhaltigen Einsatz im Gewerbe entwickelt!
Alle Produkte werden mehrstufigen Qualitätsprüfverfahren unterzogen und erfüllen sämtliche EU-Richtlinien. Obligatorische Prüfverfahren im hauseigenen QS-Lichtlabor sichern die Einhaltung der Qualitäts- und Leistungsanforderungen.
Das Produktangebot im Bereich Außenbeleuchtung umfasst LED Leuchten, Lichtsysteme und Steuerungstechnik für individuelle Lichtlösungen.
Fassaden, Balkon, Terrasse, Zufahrten, Grün- & Parkanlagen, Straßen- & Parkplatzbeleuchtung, Bauindustrie, Sportstätten, Schipisten …
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Bei Außenleuchten ist die IP-Schutzart das zentrale Kriterium für den Einsatz unter Witterungseinflüssen. Die erste Ziffer kennzeichnet den Schutz gegen Fremdkörper und Berührung, die zweite den Wasserschutz. Für den Außenbereich wird mindestens IP65 empfohlen, was Staubdichtigkeit und Schutz gegen Strahlwasser bedeutet. Leuchten mit IP67 überstehen auch zeitweiliges Untertauchen, während IP68 für dauerhafte Unterwasseranwendungen geeignet ist. Die höchste Schutzklasse IP69K bietet zusätzlichen Schutz gegen Hochdruckreinigung. Neben dem Wasserschutz spielt der mechanische Schutz eine Rolle, der durch die IK-Klassifizierung angegeben wird. IK10 steht für sehr hohen mechanischen Schutz und findet sich bei Industrieleuchten und Tri-proof-Ausführungen.
Die Gehäuse von Außenleuchten bestehen typischerweise aus Aluminium, das sowohl als Kühlkörper als auch als Trafogehäuse dient. Reflektoren und Abdeckungen werden meist aus Polycarbonat oder PMMA gefertigt. Bei der Montage auf korrosionsanfälligen Untergründen wie Cortenstahl muss der direkte Kontakt zwischen Aluminiumprofil und Stahl vermieden werden, um galvanische Korrosion zu verhindern. Kunststoffabstandhalter an den Verschraubungspunkten und Schrauben aus rostfreiem Edelstahl sind erforderlich. Für maritime Umgebungen und Küstennähe gibt es spezielle Leuchten mit erhöhter Salzsprühnebelbeständigkeit, und für Unterwasseranwendungen bieten vollständig ausgegossene Konstruktionen Chlor- und Salzwasserresistenz. Die Montagematerialien sind temperaturfest zwischen -40 °C und +100 °C, LED-Chips sollten nicht über 65 °C betrieben werden.
Für Notbeleuchtungsanforderungen stehen aufrüstbare Akkumodule zur Verfügung, die bei Netzausfall automatisch einspringen. Diese Module nutzen Lithium-Ionen-Batterien und liefern typischerweise mindestens drei Stunden Licht. Leuchten mit integriertem Akku können nicht mit zentralen Batteriesystemen kombiniert werden. Nicht alle Treibertypen sind notstromtauglich: Besonders DALI-Treiber bestimmter Serien können beim Umschalten von Wechsel- auf Gleichstrom blinken. Im Brandschutz ist die D-Kennzeichnung entscheidend und stellt sicher, dass die Oberflächentemperatur im Normalbetrieb 90 °C nicht überschreitet. Bei Einbauten wie Akustikabsorbern wird in Büroumgebungen B-s1-d0 gefordert: schwer entflammbar, geringe Rauchentwicklung, keine brennenden Tropfen.
Die Standardgarantie für LED-Produkte in der EU beträgt zwei Jahre, viele Hersteller bieten jedoch erweiterte Garantien von drei bis fünf Jahren. Netzteile und Tri-proof-Leuchten haben häufig fünf Jahre Garantie. Die Lebensdauer wird üblicherweise als L70 bei B10 oder B50 angegeben: L70 bedeutet 70 % der ursprünglichen Lichtleistung, B10/B50 gibt an, bei wie viel Prozent der Produkte dieser Wert unterschritten wird. Typische Lebensdauern liegen zwischen 40.000 und 50.000 Stunden, abhängig von der Chiptemperatur (55 °C → 50.000 h, 75 °C → 35.000 h, 95 °C → 15.000 h). Gute Kühlung, z. B. durch Aluminiumprofile, ist essenziell. Hochwertige Leuchten bieten austauschbare Treiber, Leuchteneinsätze und Ersatzgläser.
LED-Außenleuchten werden über Netzteile versorgt, die 230 V Wechselstrom auf die Betriebsspannung der LEDs wandeln. Für Flexbänder und viele Leuchten ist 24 V Gleichstrom Standard; für Schienensysteme gibt es 48 V Varianten. Witterungsbeständige Netzteile sind IP65 oder höher geschützt und verbrauchen <0,5 W Standby. Flexible Kabel müssen mit Aderendhülsen versehen werden; Verzinnung ist nicht zulässig. Federklemmen bieten eine sichere Alternative. Spannungsverluste über längere Kabelstrecken können durch größere Querschnitte oder beidseitige Einspeisung minimiert werden.
Ja, bei Einhaltung der maximalen Umgebungstemperaturen.
Leuchten werden mit unterschiedlichen Anschlussvarianten geliefert: einige durchverdrahtet mit Federklemmen ohne eigenes Kabel, andere mit fest konfektionierten Kabeln in verschiedenen Polzahlen für unterschiedliche Steuerungsarten.
Je nach Produktlinie werden Leuchten in unterschiedlichen Fertigungsstufen geliefert. Wannenleuchten mit Notstromfunktion gibt es aufrüstbar oder fertig verkabelt. Linearleuchten und Lichtbandsysteme erfordern oft Baustellenkonfiguration (Dichtmanschetten zwischen Schienensegmenten). Steckbare Systeme haben Rahmenteile, die jederzeit entfernt werden können.
Die Lichtverteilung lässt sich bei einigen Modellen anpassen. Fokussierbare Strahler ermöglichen 20–70°; Hallenleuchten 100–120°. Für Sportstättenbeleuchtung gibt es asymmetrische Lichtverteilungen zur präzisen Ausleuchtung mit minimaler Lichtverschmutzung. Reflektoren können den Abstrahlwinkel zusätzlich einengen. Moderne Treiberelektronik ist teilweise extern untergebracht, verbessert das Temperaturmanagement und erhöht die Lebensdauer.
Alle LED-Produkte müssen der RoHS-Richtlinie entsprechen, die zehn gefährliche Stoffe begrenzt oder verbietet. REACH stellt sicher, dass keine besonders besorgniserregenden Stoffe über 0,1 % enthalten sind. Konformitätsnachweise sind für Datenqualität in Handelsportalen relevant. Seit September 2021 gilt das neue europäische Energieeffizienzlabel (A–G), basierend auf Lichtleistung, Leistungsaufnahme, Abstrahlwinkel und Betriebsspannung. Ein QR-Code auf dem Label verlinkt zur europäischen Produktdatenbank. Hocheffiziente Leuchten erreichen >140 lm/W und qualifizieren sich für Förderprogramme. Passive Bauteile wie Aluminiumprofile fallen nicht unter RoHS.









